
Mein Lebensweg
Ich wurde 1985 in Schwedt/Oder, in der Uckermark, geboren. Meine Kita- und Schulzeit begann ich in Potsdam an einem Internat für hör- und sprachbehinderte Kinder. In dieser Zeit waren auch meine Großeltern in West-Staaken ein wichtiger Ankerpunkt für mich – ein Ort, der bis heute mein Zuhause geblieben ist.
Ein kurzer Abschnitt meines Lebens führte mich nach Nordrhein-Westfalen, in die Nähe von Winterberg, wo ich eine katholische Schule besuchte. Doch schon bald zog es mich zurück nach Schwedt, wo ich meine Schullaufbahn nach der Grundschule an einer Ganztagsschule nach der 10. Klasse abschloss. An dieser Stelle gilt meiner Mutter besonderer Dank, die mir mit ihrem starken Willen – auch entgegen anderer medizinischer Einschätzungen – den Weg in ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht hat.
Früh wollte ich auf eigenen Beinen stehen und finanziell unabhängig sein. Deshalb entschied ich mich bewusst gegen das Abitur und begann eine Ausbildung bei der Bundesagentur für Arbeit. Dort habe ich bis heute vielfältige berufliche Erfahrungen gesammelt: von der Familienkasse über den Personalbereich und den Statistik-Service bis hin zu Tätigkeiten im Controlling und in der Arbeitnehmerüberlassung. Aktuell bin ich als Erste Fachkraft im Bereich Wissensmanagement einer Familienkasse tätig.
Parallel zu meiner beruflichen Tätigkeit habe ich mich weiterqualifiziert und eine Weiterbildung zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen absolviert – in Berlin und Hannover. Diese eröffnete mir den Zugang zu einem Studium an einer Fachhochschule, das ich über mehrere Semester berufsbegleitend verfolgte. Aufgrund neuer beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten habe ich mich jedoch entschieden, diesen Weg nicht weiterzuführen.
Neben meiner Arbeit war ich über viele Jahre gewerkschaftlich engagiert: als Personalratsmitglied vor Ort, im Hauptpersonalrat, in der Schwerbehindertenvertretung sowie in einer Betriebsgruppe. Dieses Engagement hat meinen Blick für die Anliegen von Beschäftigten geschärft und meine Überzeugung gestärkt, Verantwortung zu übernehmen.
Ehrenamtlich prägt mich die jahrelange Mitwirkung bei ver.di, z.B. bereits einige Jahre als Ortsvereinsvorsitzender für die Bezirke Spandau und Charlottenburg- Wilmersdorf. Zusätzlich bin ich aktiv als stellv. Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds des Kreisverbands Spandau.
In Staaken lebe ich seit 2004 und bin hier fest verwurzelt. Seit über zwölf Jahren gehe ich diesen Weg gemeinsam mit meiner heutigen, wundervollen Ehefrau, mit der ich seit 2025 verheiratet bin. Wenn es die Zeit zulässt, besuchen wir gerne Veranstaltungen in der Umgebung – ob Rock, Pop oder Comedy. Darüber hinaus teilen wir die Leidenschaft für Oldtimer – ein Hobby, das uns immer wieder mit Menschen zusammenbringt und Brücken zwischen Generationen schlägt.
Mein Lebensweg war nicht vorgezeichnet. Er war geprägt von Herausforderungen – durch äußere Umstände ebenso wie durch eigene Entscheidungen. Was mich dabei stets angetrieben hat, ist der Wille, mehr zu erreichen, Verantwortung zu übernehmen und mich für andere einzusetzen.
Diese Erfahrungen prägen auch mein politisches Engagement in der SPD. Sie sind mein Antrieb – in der Vergangenheit, in der Gegenwart und für die Zukunft.
Mir ist dabei wichtig: Politik gelingt nicht allein. Sie lebt vom Austausch, von unterschiedlichen Perspektiven und vom gemeinsamen Gestalten.